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NYC I

Now thats ambitious, ich war erst einmal in NYC und habe noch nichtmal angefangen, davon zu berichten und schon hat die Seite eine Nummer.

Doch fangen wir erstmal an, also ich fange an. Labor Day oder wie meine Lieblingsrandgruppe hier sagen wuerde Labour Day ist am 01.09. und frei und das war dieses Jahr ein Montag und damit der dritte freie Tag. Da die Vorlesungen ja gerade erst anfangen wollte ich eigentlich bissl was sehen und dacht New York waere eigentlich eine nette Reise. Urspruenglich sah es auch so aus, als wuerden einige nach New York fahren und alles funktionieren, aber die Tickets fuer das US Open waren teuer und niemand wollte laenger in New York bleiben. Das heisst, niemand, der nicht eine Tante, einen Freund, einen Bekanten oder eine Freundin oder eine Schwester in NYC hat. Letztlich stellte Simon aber noch fest, dass er erstens noch nie in NYC war und zweitens gerne am Wochenende dorthin fahren wuerde. Glueck gehabt, also planen.

Eine Unterkunft finden ist nicht schwer, eine vernuenftige finden ist unmoeglich. Wir haben letztlich $90 fuer ein Zimmer mit Etagenbad bezahlt. Das Zimmer war sauber und somit war es ok, aber ideal war es nicht. Da werde ich noch etwas daran arbeiten muessen.

Fuer die Reise hatten wir uns fuer den beruehmten China Bus entschieden. Das ist der EasyJet unter den Bussen. Billiger geht nicht $20 return, Greyhound verlangt gut das doppelte. Aber entsprechend ist das ganze auch, man weiss nicht so richtig was einen erwartet, der Bus faehrt halt irgendwann irgendwo in Chinatown los und kommt meistens im naechsten Chinatown irgendwo irgendwann an. Die Hinfahrt war aber ok, wir kamen ohne Schwierigkeiten und ohne Probleme verhaeltnismaessig puenktlich in NYC an.

Nun, ich war lange nicht in NYC, Simon noch nie, also hatten wir uns auf das Touristenprogramm geeinigt. Ich hatte den Stadtplan und das Zepter in der Hand (konstruktive Verbesserungsvorschlaege nehme ich gern entgegen). Wir gingen also erstmal an der Brooklyn Bridge vorbei, dann die Wall Street entlang und klapperten das restliche Financial District ab.


An der Suedspitze Manhattans haben wir uns dann aus der Ferne schnell die Freiheitsstatue und aus der Naehe die Schlange der Leute, die erstere aus ihrerseits aus der Naehe sehen wollten, angesehen. Und dann standen wir in dem Park vor dieser Kugel. Ich hatte ja gehoert, dass sie existiert, wusste aber nicht, dass sie dort im Park steht und da war sie ploetzlich, unerwartet und ueberwaeltigend. Es gibt wohl kaum ein besseres Monument. Und sie steht da einfach so, kein grosser Patriotismus, einfach ein Denkmal. Eindrucksvoll.


Zu Ground Zero sind wir dann auch noch gegangen. Das Loch ist gewaltig, aber es ist kaum vorstellbar, was da passiert ist.

Nachdem wir City Hall und Woolworth Tower kurz betrachtet hatten, sind wir dann zum Empire State Building aufgebrochen. Und da merkten wir dann auch, dass es Labor Day Weekend ist. Die Schlangen waren endlos, erst standen wir an der Sicherheitskontroll, dann an der Schlange, dann an der Kasse, dann an der naechsten Schlange, an der Kartenkontrolle, am ersten Lift und am zweiten Lift. Insgesamt haben wir bestimmt 1,5 Stunden mit Warten zugebracht (und das Empire State ist innen nicht ueberall so schoen wie in der Eingangshalle). Als wir endlich oben waren, war das Wetter schon nicht mehr so toll und als ich in die vierte Richtung schaute fing es an zu regnen, die Bilder sind deswegen auch nicht so gigantisch...

So, das war jetzt erstmal der erste Teil von NYC I, der naechste folgt hoffentlich bald.

berichtet am 04.09.2003 um 01:20 Uhr


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und hier geht es direkt weiter zum zweiten Tag in NYC.