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Musik und Feuerwerk

So, nachdem ich meine Corporationsvorlesung fuer morgen frueh vorbereitet habe, mich entschieden habe, dass ich mich auf International Federalism nicht vorbereite, weil ich in Wharton bin und auch das Fitnesscenter besucht habe (soviel als kleiner Vorgriff auf die Seite mit den allgemeinen Infos zum Leben [im speziellen]), werde ich noch schnell von NYC erzaehlen. Ach nein, vorher will ich ja noch schnell meiner Schwester fuer mein Geburtstagsgeschenk danken.

Musste es ja leider etwas umwidmen: "Fountains and Fireworks' (mit Musik) klang ja recht verlockend, aber die Trauben haengen, jedenfalls, wenn sie suess sind, hoch, bzw. in diesem Fall auf dem Land, ca. 30 Meilen von Philly weg und sind mit OEPNV nicht zu erreichen (soviel fuer die Ins, jetzt noch kurz [ist da draussen jemand outs?] fuer den Rest: Empfohlen war mir worden, einen historischen Landschaftsgarten mit Musik und eben F & F zu besuchen). Chika hatte aber in Erfahrung gebracht, dass die Boston Pops (klingt schon ziemlich suess [um im Bild der Trauben zu bleiben]) in Philly spielen und dass danach ein Feuerwerk stattfindet. Sie hatte einen Termin vorgeschlagen, eine Reiseroute wurde ausgearbeitet, ich habe bei der Ankunft ein Foto der Truppe und eines vom Mann-Center, wo das ganze stattfinden sollte, gemacht, deswegen meinen Fotoapparat am Einlass ganz oben in der Tasche gehabt und deswegen abgeben muessen, weil Fotos auf dem Gelaende nicht erlaubt waren und also keine weiteren Fotos mehr machen koennen (ist der Satz jetzt zu Ende?). Hier die beiden Fotos:


Das Konzert drinnen war dann recht amerikanisch (womit ich einen Begriff benutze ohne ihn vorher zu benutzen und damit eine gewisse Unbestimmtheit in meinen Ausfuehrungen lasse und es damit dem Leser uebertrage, moegliche Zweifel in Uebereinstimmung mit eigenen Anschauungen [in diesem Fall heissen die Vorurteile] auszufuellen). Der Dirigent war eine Mischung aus Aerobics-Lehrer und Dirigent, er sprang mehr als er dirigierte und bestaetigte damit nicht nur meine Vermutung dass die Musiker eh wissen, was sie spielen sollen, sondern auch meine Ahnung, dass das wohl nicht als das ganz tolle klassische Konzert gedacht war. Die Stuecke waren meist Ausschnitte aus mehr oder weniger bekannten Werken, teilweise gemischt mit bekannten populaeren Melodien (war das das Star Trek Thema?). Zwischendurch kamen noch die New York Voices, die populaere Songs der Baby Boom Aera sangen, die ich leider nicht kannte. Beim Beatles Medley war ich dann auch nochmal von meinen Beatleskenntnissen enttaeuscht. Und wenn ich sage, dass dann noch alle gemeinsam YMCA 'gesungen' haben wissen mit Ausnahme einer treuen Leserin wohl alle, dass es ein tolles Konzert gewesen sein muss, wenn ich dann noch hinzufuege, dass am Schluss eine amerikanische Flagge entrollt wurde und Konfetti fiel kann sich jeder noch ein bisschen mehr vom auesseren Rahmen vorstellen.

Und das Feuerwerk? Ja, nach fuenf Minuten ging das dann los. Erst drei Raketen und dann im 20 Sekundentakt eine weitere. Meistens war es tatsaechlich so, dass man sich dem ganzen Lebenszyklus einer Rakete im Detail widmen konnte. Sie wurde hochgeschossen, explodierte (die meisten mit einem patriotischen Plopp), sank zu Boden und vergluehte unterwegs und noch ehe man fertig war ueber sie und ihr viel zu fruehes Ende zu trauern wurde auch schon die naechste hochgeschossen. Also es waren selten mal zwei oder drei gleichzeitig unterwegs. In Anbetracht der Anzahl der Raketen kann das aber eigentlich keine Sparmassnahme gewesen sein - es dauerte ewig. Aber dann kam doch noch das Finale und da ballerten sie dann nochmal aus allen Rohren. War zwar leider wieder nicht koordiniert aber gewaltig und damit ja auch irgendwie eindrucksvoll. Das Fehlen jeglicher Abstimmung war aus meiner Sicht auch das groesste Problem der Show und das wird ja zunehmend auch vom Leser verstanden.

berichtet am 04.09.2003 um 00:11 Uhr


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